03.07.2026
Früher Pokal-Härtetest: FCP in Schwabmünchen
Drei Wochen nach dem Trainingsauftakt bestreitet der FC Pipinsried bereits sein erstes Pflichtspiel der neuen Saison. In der dritten Qualifikationsrunde des Toto-Pokals gastieren die Gelb-Blauen am Samstag um 16 Uhr beim Bayernliga-Aufsteiger TSV Schwabmünchen.
Drei Wochen Vorbereitung liegen hinter dem FC Pipinsried, nun geht es um den Einzug in die nächste Runde. Am Samstag gastieren die Gelb-Blauen in der dritten Qualifikationsrunde des Bayerischen Toto-Pokals beim TSV Schwabmünchen. Der Sieger qualifiziert sich für die erste Hauptrunde, die am Freitag, den 10. Juli, ausgelost wird.
Auf den FCP wartet in der Siegmund Arena, dabei ein Gegner, der mit reichlich Rückenwind nach vier Spielzeiten in der Landesliga Südwest in die Bayernliga zurückkehrt. Schwabmünchen sicherte sich in der vergangenen Saison souverän die Meisterschaft in der Landesliga Südwest. Nach 34 Spielen standen 82 Punkte und ein Torverhältnis von 95:32 zu Buche. Lediglich zwei Partien verlor der TSV während der gesamten Spielzeit und hatte am Ende satte 18 Zähler Vorsprung auf den zweitplatzierten FSV Pfaffenhofen.
„Schwabmünchen ist, wie alle Aufsteiger in die Bayernliga, eine sehr gute Mannschaft, daher wird diese Aufgabe für uns schon ein gutes Brett“, sagt FCP-Trainer Roman Langer.Neben der sportlichen Qualität des Gegners hebt Langer vor allem dessen eingespielten Kader hervor. Der Meister hielt seine Mannschaft über den Sommer weitgehend zusammen und ergänzte sie punktuell. Unter anderem kam Offensivspieler Achim Speiser vom TSV Kottern. „Der TSV wird nach dem Aufstieg, der ja brutal souverän gelang voller Euphorie sein. Dazu hat die Truppe praktisch keine Abgänge im Sommer, sich aber auf ein, zwei Positionen verstärkt", blickt Pipinsrieds Cheftrainer dem Pokalmatch entgegen und fasst zusammen: "Mit Schwabmünchen treffen wir auf einen Gegner, der eingespielt sein wird und uns alles abverlangt.“
Bei seinem FC Pipinsried steht die Vorbereitung dagegen im Zeichen einiger Veränderungen. Neun Spieler verließen den Verein nach der vergangenen Saison, acht Neuzugänge gilt es in die Mannschaft zu integrieren. Entsprechend arbeitet das Trainerteam weiterhin daran, die Abläufe zwischen Defensive und Offensive zu festigen. Erschwert wird die frühe Pokalaufgabe am Samstag durch mehrere Ausfälle. Mario Götzendörfer und Valdrin Konjuhi stehen am Samstag nicht zur Verfügung. Konjuhi hat sich einen Meniskusriss zugezogen und fällt für die nächsten Monate aus. Auch auf den einen oder anderen weiteren Akteur muss der FCP verzichten. „Wir werden also mit einer sehr jungen Truppe und reduziertem Kader nach Schwabmünchen fahren“, erklärt Langer. Das Pflichtspiel komme nach seiner Einschätzung für beide Mannschaften ein bis zwei Wochen zu früh. An der Zielsetzung ändere das jedoch nichts: Der FCP nimmt die Partie ernst und will die Qualifikationsrunde überstehen. Mut macht Langer dabei die bisherige Arbeit seiner neu formierten Mannschaft. „Die Stimmung bei uns ist sehr gut, wir haben die letzten Wochen viel gearbeitet und wollen das jetzt auch in die Spiele bekommen.“
Dass dafür beim Landesliga-Meister eine starke Vorstellung nötig sein wird, ist dem Trainer bewusst. „Wir brauchen eine richtig starke Leistung am Samstag, wenn wir in die nächste Runde einziehen wollen. Generell haben wir definitiv noch Schritte zu gehen", weiß der Pipinsrieder Coach, der aber insgesamt absolut positiv gestimmt ist: "Die Jungs ziehen bislang wirklich super mit. Wir sind auf einem richtig guten Weg.“