30.03.2026

FC Pipinsried verpasst späten Sieg in Heimstetten

FC Pipinsried verpasst späten Sieg in Heimstetten
Foto: Dieter Michalek

Ex-Trainer Roman Langer nimmt Punkt aus Heimstettner Sportpark mit

Bei seiner Rückkehr in den Heimstettner Sportpark darf Roman Langer zumindest einen Sieg bejubeln. Anders als erhofft kann der langjährige Spieler und Coach des SVH jedoch nicht etwa mit seinem neuen Team, dem FC Pipinsried, die Bayernligapartie an alter Wirkungsstätte gewinnen. Vielmehr holt Langers Sohn, der weiterhin in Heimstetten kickt, mit der U11 des Clubs einen 12:3-Kantersieg gegen den SV Lohhof.

Sein Papa hingegen muss sich im Duell gegen seinen Heimatverein mit einem 0:0 begnügen. „Ein Punkt ist für uns zu wenig“, resümiert der Pipinsrieder Trainer nach dem Abpfiff. Schließlich habe seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit ein „klares Chancenplus“ verzeichnet, so der 36-Jährige. „Wenn wir da das Tor machen, wäre das der Dosenöffner gewesen.“

Kapitän Steimel und Torjäger Riglewski fehlen dem Team

Seine Nachfolgerin auf Heimstettner Seite, Sarah Romert, will mit dem torlosen Unentschieden hingegen nicht unzufrieden sein. „Wir sind total fein mit der Leistung, die unsere sehr junge Mannschaft gezeigt hat“, bilanziert die 30-Jährige. In der ersten Hälfte habe ihre Elf das Spiel „komplett dominiert“. Nach der Pause sei dann Pipinsried stärker aufgekommen. „Insgesamt geht das Ergebnis in Ordnung“, urteilt Sarah Romert.

Sie muss vor lediglich 180 Zuschauern nicht nur auf ihren rotgesperrten Kapitän Daniel Steimel verzichten. Sondern in Lukas Riglewski fehlt verletzungsbedingt auch die personifizierte Lebensversicherung des SVH, der mit 17 Saisontreffern auf Platz zwei der ligaweiten Torschützenliste liegt.

Doch auch ohne den Co-Spielertrainer übernehmen die Platzherren zunächst die Kontrolle über das Spiel, haben mehr Ballbesitz und kommen immer wieder aussichtsreich ins gegnerische Drittel. Dort habe jedoch oftmals die „letzte Überzeugung“ gefehlt, moniert Sarah Romert. Insgesamt sei sie mit der Leistung in den ersten 45 Minuten aber sehr zufrieden gewesen.

Die beste Chance aufseiten des SVH hat Luka Arslan, dessen wuchtiger Schuss der Torwart nach einer Viertelstunde nur mit Mühe über die Latte lenken kann. Schon zuvor haben freilich die Gäste ebenfalls eine gute Möglichkeit, als Jaroud Kanze nur den Außenpfosten trifft.

SVH nach der Pause weniger mutig im Spielaufbau

Nach dem Wechsel entwickelt sich dann ein anderes Spiel. „In der zweiten Hälfte waren wir weniger mutig im Spielaufbau, und auch nicht mehr so griffig“, berichtet die SVH-Trainerin. Gleichzeitig hat Pipinsried nun mehr vom Spiel und kommt auch zu einigen gefährlichen Schüssen. Kurz vor Ende haben dann Valdrin Konjuhi auf der einen und Ikenna Ezeala auf der anderen Seite noch den späten Lucky Punch auf dem Fuß. Doch weil ihre Schüsse jeweils knapp am Pfosten vorbeizischen, bleibt es letztlich beim leistungsgerechten 0:0-Unentschieden. (ps)

SV Heimstetten – FC Pipinsried 0:0
SVH: Knauf, Cavadias, Ildas, Kehl, Rüther, Vochatzer, Polat, Titze, Leitl, Arslan (65. Penski), Girtler (71. Fink). Schiedsrichter: Michael Freund (SV Perlesreut) – Zuschauer: 190.