23.07.2026

FCP vor schwieriger Aufgabe in Geretsried

FCP vor schwieriger Aufgabein Geretsried
Maximilian Haas und Alexander Seifert wollen auch in Geretsried wieder jubeln Foto: Tobias Vierlinger

Nach dem 3:2-Heimsieg gegen den SV Heimstetten steht für den FC Pipinsried am Samstag bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe an. Die Mannschaft von Roman Langer gastiert um 14.30 Uhr beim TuS Geretsried, der zum Saisonauftakt beim TSV 1860 München II mit 1:5 unterlag.

Trotz der deutlichen Niederlage warnt Langer eindringlich vor dem kommenden Gegner: „Ich gehe von einem schwierigen Spiel aus. Geretsried spielt schon lange in dieser Konstellation im Kern zusammen. Sie sind unangenehm zu spielen, die Jungs dort sind sich einig, was sie auf dem Platz machen wollen.“ Auch die vergangenen direkten Duelle unterstreichen, dass den FCP eine enge Partie erwartet. In der vergangenen Saison setzte sich Pipinsried in Geretsried erst durch zwei späte Treffer durch, im Rückspiel trennten sich beide Mannschaften mit einem 1:1-Remis. „Das sollte Warnung genug sein“, betont der FCP-Coach der überzeugt ist:. „Ich erwarte ein intensives Spiel gegen einen schwierigen Gegner.“

Die samstägigen Gastgeber gehen mit einem neuen Trainer in die Saison. Martin Grelics hat beim TuS die Nachfolge von Daniel Dittmann angetreten und der TuS hat dessen Pflichtspieldebut an der Seitenlinie gegen die Reserve des TSV 1860 München mit 1:5 verpatzt. Gegen die Löwen hielt Geretsried die Partie zwar bis zur Pause offen, dann aber zog der Meister in der zweiten Hälfte deutlich davon. Schwer wiegt beim aktuellen Schlusslicht der Ausfall von Srdan Ivkovic, dem Toptorjäger der vergangenen Spielzeit (17 Saisontore), der sich in der Vorbereitung einen Muskelfaserriss in der Wade zuzog. Langer sieht aber überhaupt keinen Grund, die Gastgeber zu unterschätzen: „Sein Fehlen tut unserem Gegner natürlich weh. Aber sie haben mit Belmin Idrizovic definitiv Qualität in der Offensive und sind immer in der Lage, ein Tor zu erzielen", weiß der 36-jährige. Im Vergleich zum Erfolg gegen Heimstetten erwartet den FC Pipinsried am Samstag ein anderes Spiel. „Wir werden mehr den Ball haben als noch am ersten Spieltag“, ist Langer überzeugt. Geretsried dürfte nach der 1:5-Auftaktniederlage zunächst auf eine kompakte Defensive setzen. Für die Gelb-Blauen wird es deshalb darauf ankommen, geduldig zu bleiben, zugleich aber jederzeit aufmerksam gegen mögliche Konter zu sein.

Der starke Auftakt hat dem FCP Selbstvertrauen gegeben. Gleichzeitig bleibt Langer bei seiner grundsätzlichen Haltung und stellt die Leistung über das reine Ergebnis: „Das wichtigste ist die Art und Weise, wie wir spielen. Wenn die passt, dann gehe ich davon aus, dass auch die Ergebnisse stimmen werden, beziehungsweise können wir dann gegen jede Mannschaft ein gutes Resultat erzielen", weiß der Pipinsrieder Cheftrainer Personell wird sich am Kader im Vergleich zum Heimstettenerfolg voraussichtlich wenig ändern. Valdrin Konjuhi, Jonas Lindner, Dominik Neisser, Mario Götzendörfer und Mhammed Sanawar stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Benedikt Lobenhofer könnte dagegen wieder zum Aufgebot gehören. Der Mittelfeldspieler war nach auskurierter Verletzung zu Wochenbeginn noch krank ausgefallen, für Samstag könnte es aber reichen. Nach dem gelungenen Saisonstart will der FC Pipinsried nun auch auswärts nachlegen. Dafür braucht es im Geretsrieder Isaraustadion erneut viel Intensität, Geduld und Konzentration.