21.08.2026
Nächstes Topspiel zu Hause für Pipinsried
Nur vier Tage nach der ersten Saisonniederlage wartet auf den FC Pipinsried bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Am Samstag um 16 Uhr empfangen die Gelb-Blauen den Tabellenzweiten SpVgg Landshut.
Viel Zeit, sich mit dem 0:3 bei der SpVgg Hankofen-Hailing zu beschäftigen, bleibt dem FC Pipinsried in der englischen Woche nicht. Und das ist durchaus im Sinne von Trainer Roman Langer. „Nach einer Niederlage ist es immer gut, wenn es direkt weitergeht und diese nicht zu lange in den Kleidern hängt“, sagt der 36-Jährige. Ganz unzufrieden war Langer mit dem Auftritt in Hankofen ohnehin nicht. „Wir haben es über 60, 70 Minuten wirklich okay gemacht. Vielleicht hat uns ein wenig die Intensität aus den Spielen davor gefehlt.“ Vor allem im letzten Drittel mangelte es den Gelb-Blauen an Durchschlagskraft. Auf der anderen Seite präsentierten sich die Gastgeber äußerst effizient und nutzten ihre drei gefährlichen Abschlüsse zu drei Treffern.
Am Samstag wartet nun erneut ein echtes Spitzenspiel. Wie bereits eine Woche zuvor beim 5:0 gegen den FSV Pfaffenhofen trifft der Tabellenführer zu Hause auf seinen direkten Verfolger. Der FCP führt die Bayernliga Süd nach sechs Spieltagen mit 15 Punkten und 19:7 Toren an. Landshut folgt mit 13 Zählern auf Rang zwei. Der Aufsteiger reist zudem mit reichlich Rückenwind nach Pipinsried. Nach dem 4:2 beim TSV Kottern sorgte die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Maier am Dienstagabend mit einem 6:2 gegen den amtierenden Meister TSV 1860 München II für ein Ausrufezeichen. Insgesamt holte die Spielvereinigung aus ihren sechs Begegnungen vier Siege und ein Unentschieden. Lediglich beim FC Ismaning musste sie sich mit 1:3 geschlagen geben. Für Langer kommt der starke Saisonstart der Niederbayern nicht überraschend. „Das ist ein richtig guter Gegner, der vor allem im Offensivbereich viel Qualität besitzt“, sagt der FCP-Coach und verweist dabei auf Spielertrainer und Ex-Profi Sebastian Maier sowie Dominik Weiß, Kenneth „Kenny“ Sigl und Tobias Steer. Maier absolvierte in seiner Karriere unter anderem für den TSV 1860 München, den FC St. Pauli, Hannover 96 und den VfL Bochum insgesamt zehn Bundesliga- und136 Zweitligaspiele. „Landshut steht völlig zu Recht da vorne. Das wird die nächste richtig gute Aufgabe für uns.“
Trotz der offensiven Qualitäten des Gegners wollen sich die Pipinsrieder nicht von ihrer grundsätzlichen Ausrichtung abbringen lassen. „Wir schauen auch gegen Landshut in erster Linie auf uns und konzentrieren uns auf unsere eigene Leistung“, erklärt Langer. Gleichzeitig weiß er: „Gegen diese Offensive dürfen wir nicht zu viel zulassen.“ Personell gibt es gegenüber dem Gastspiel in Hankofen kaum Veränderungen. Der zuletzt privat verhinderte Max Dombrowka kehrt in den Kader zurück. Ansonsten steht Langer dasselbe Personal wie am Dienstag zur Verfügung. Nach fünf Siegen und der ersten Niederlage bietet sich den Gelb-Blauen damit umgehend die Gelegenheit, eine Reaktion zu zeigen. „Die Vorfreude ist riesig. Wir haben uns mit unseren Leistungen in den vergangenen Wochen erarbeitet, wieder so ein Topspiel bestreiten zu dürfen“, sagt Langer. „Ich hoffe, dass erneut viele Zuschauer kommen und uns unterstützen.“