30.10.2025
Spitzenspiel: Erlbach trifft auf Pipinsried
Ambitionen auf beiden Seiten, doch unterschiedliche Ausgangslagen
Am Freitagabend trifft der SV Erlbach im letzten Spiel der Hinrunde auf den FC Pipinsried. Die Spieltagsplaner des BFV haben dabei ein gutes Händchen bewiesen, beide Teams spielen wieder ganz vorne mit und haben Ambitionen.
Partie gegen Pipinsried als Schlüsselspiel der Vorsaison
Bereits im Mai dieses Jahres gab es diese Konstellation und im Holzland wird man noch lange an das Spiel zurückdenken: Vor einer Megakulisse von fast 1800 Zuschauern besiegte der SV Erlbach den FC Pipinsried mit 3:0 und sicherte sich damit quasi einen Platz in der Relegation um die Regionalliga. Vorausgegangen war eine kleine Schwächephase der Erlbacher, so dass der Relegationsplatz schon verspielt schien. Mit einer der wohl besten Saisonleistungen zeigten Kapitän Alexander Fischer und Co aber, zu was das Team in der Lage ist.
Auch wenn man am Ende dann in der Relegation gegen die SpVgg Hankofen-Hailing scheiterte, gerade das Spiel gegen den FCP ließ in Erlbach die Erkenntnis reifen, dass man auch Regionalligafußball organisatorisch stemmen könnte und machbar sei im Holzland. Für viele gilt die Partie daher als Schlüsselspiel.
Nahezu identische Tabellensituation aber unterschiedliche Ausgangslagen
Kurioserweise haben beide Teams vor dem Spiel am Freitagabend eine nahezu identische Tabellensituation wie im Mai. Erlbach steht auf Rang drei, Pipinsried auf Rang 4 der Tabelle, die Teams sind damit erste Verfolger des Spitzenduos TSV 1860 München II und TSV Landsberg. Und doch ist die Ausgangslage anders. Während man beim SVE einmal mehr hochzufrieden ist, mit der bisherigen Leistung der Mannschaft und des Trainerteams, musste im Dachauer Land unlängst Coach Joe Steinberger den Posten freimachen. Es übernahm das SV-Heimstetten-Urgestein Roman Langer, der die Liga und natürlich auch den SV Erlbach sehr gut kennt und nun dafür Sorgen soll, dass der FCP am Ende idealerweise ganz oben steht.
Huber hofft auf "typischen Erlbacher Abend"
Vorfreude auf die Partie herrscht auch bei Erlbachs sportlichen Leiter Christoph Huber:
„Uns erwartet ein echtes Spitzenspiel und wir freuen uns darauf! In den letzten Jahren waren es gegen Pipinsried immer enge Duelle auf sehr hohem Niveau. Sie haben enorme Qualität im Kader und werden nach dem Trainerwechsel sicher extra motiviert sein. Aus Erfahrung wissen wir aber, dass wir sie schlagen können und gehen nach zuletzt zwei überzeugenden Siegen mit großem Selbstvertrauen ins Spiel. Wir hoffen auf einen dieser inzwischen typischen Erlbacher Abende - mit Leidenschaft, Stimmung und einem Ergebnis das uns und unseren Zuschauern Freude macht.“
Personell gibt es in Erlbach keine großen Änderungen, die Langzeitverletzten Pascal Linhart, Basti Hager und Simon Hefter fallen weiterhin aus, angeschlagen ist Benjamin Schlettwagner. Mit seinem Einsatz wird aber gerechnet.